Das deutsche Angehörigenvisum unterstützt Familien dabei, zusammenzuhalten, indem es Ehepartnern, Kindern und in manchen Fällen auch Eltern ermöglicht, zu ihren Angehörigen nach Deutschland zu ziehen. Es bietet Stabilität, Sicherheit und Möglichkeiten für Angehörige, ihr Leben an der Seite des Hauptvisuminhabers aufzubauen.
Schlüssel-Höhepunkte:
Das deutsche Angehörigenvisum, offiziell als Familienzusammenführungsvisum bezeichnet, ist ein Aufenthaltsvisum, das es nahen Familienangehörigen ermöglicht, zu ihren bereits in Deutschland lebenden Angehörigen zu ziehen. Es gilt für Ehepartner, eingetragene Partner und unverheiratete minderjährige Kinder von deutschen Staatsbürgern oder Ausländern mit gültiger Aufenthaltserlaubnis.
Dieses Visum, oft auch als Ehegattenvisum oder Familienzusammenführungsvisum bezeichnet, wahrt den Grundsatz der Familieneinheit, indem es Familien das Zusammenleben ermöglicht. Nach der Erteilung können Angehörige nach Deutschland einreisen und später eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, die dem Rechtsstatus des Sponsors entspricht.
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Das deutsche Angehörigenvisum soll Familien zusammenhalten, indem es bestimmten nahen Verwandten die Möglichkeit gibt, zu ihren in Deutschland lebenden Angehörigen zu ziehen. Zu den berechtigten Antragstellern gehören:
Hinweis: Wichtig zu beachten ist, dass die Regelungen je nachdem, ob der Zusammenziehende ein deutscher, EU- oder Nicht-EU-Bürger ist, unterschiedlich ausfallen können. So sind beispielsweise für den Zusammenzug zu einem deutschen oder EU-Bürger oft weniger Voraussetzungen zu erfüllen als für den Zusammenzug zu einem in Deutschland lebenden Drittstaatsangehörigen.
Um sich für ein deutsches Angehörigenvisum zu qualifizieren, müssen Antragsteller bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die ihre Fähigkeit nachweisen, unter sicheren und stabilen Bedingungen in Deutschland zu leben. Zu den wichtigsten Zulassungskriterien gehören:
Bei der Beantragung eines deutschen Visums für Angehörige müssen Antragsteller vollständige Unterlagen vorbereiten und einreichen. Die Bereitstellung korrekter, übersetzter und beglaubigter Dokumente trägt zu einer reibungslosen Bearbeitung bei und reduziert das Risiko von Verzögerungen. Zu den wichtigsten Dokumenten gehören:

Schritt 1: Vereinbaren Sie einen Termin
Buchen Sie einen Termin für die Beantragung eines Visums bei der zuständigen deutschen Botschaft/Konsulat für Ihren Wohnort. Termine sind obligatorisch und können Vorlaufzeiten haben. Planen Sie daher frühzeitig.
Schritt 2: Füllen Sie die Online-Bewerbung (VIDEX) aus
Füllen Sie das Visumantragsformular online über das VIDEX-System aus. Stellen Sie sicher, dass alle Angaben mit Ihren Unterlagen übereinstimmen. Drucken Sie anschließend das ausgefüllte Formular aus und unterschreiben Sie es.
Schritt 3: Bereiten Sie die erforderlichen Dokumente vor
Legen Sie alle Unterlagen in der erforderlichen Reihenfolge vor: gültiger Reisepass, biometrische Fotos, Verwandtschaftsnachweis (Heirats-/Geburtsurkunde, ggf. beglaubigt und übersetzt), Wohnungsnachweis, Einkommens-/Arbeitsnachweis des Sponsors, Krankenversicherung und ggf. A1-Deutsch-Zertifikat.
Schritt 4: Senden Sie Ihre Bewerbung und Biometrie
Erscheinen Sie persönlich zu Ihrem Termin, um den Antrag einzureichen, die Gebühr zu bezahlen und Ihre Fingerabdrücke/biometrische Daten abzugeben. Unvollständige Unterlagen können abgelehnt oder verzögert bearbeitet werden. Stellen Sie daher sicher, dass alle Unterlagen vollständig sind.
Schritt 5: Bearbeitung und Behördenprüfung
Ihre Akte wird zur Prüfung und Genehmigung an die zuständige Ausländerbehörde in Deutschland weitergeleitet. Die Bearbeitungszeit variiert je nach Postweg und Komplexität des Falles. Zusätzliche Dokumente können angefordert werden.
Schritt 6: Erhalten Sie das Visum
Bei Genehmigung wird das Visum als nationales Visum (D) in Ihren Reisepass eingetragen. Melden Sie sich nach Ihrer Ankunft in Deutschland an und beantragen Sie bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis, um Ihren Aufenthaltsstatus zu bestätigen.
| Bewerbertyp | Visumgebühr |
| Erwachsene (ab 18 Jahren) | 75 € |
| Minderjährige Kinder (unter 18 Jahren) | 37.50 € |
Hinweis: Auch bei Ablehnung des Visums werden die Gebühren nicht zurückerstattet.
Die Bearbeitungszeit für ein deutsches Visum zur Familienzusammenführung beträgt in der Regel bis zu 12 Wochen, nachdem ein vollständiger Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht wurde. Dieser Zeitrahmen basiert auf den offiziellen Richtlinien der deutschen Botschaften und Konsulate.
Die tatsächliche Bearbeitung kann jedoch in einigen Fällen länger dauern. Die Dauer kann variieren und hängt von folgenden Faktoren ab:
Antragstellern wird dringend empfohlen, den Antrag frühzeitig zu stellen und sicherzustellen, dass alle Unterlagen korrekt, beglaubigt und gegebenenfalls übersetzt sind. Die Einreichung eines vollständigen Antrags trägt dazu bei, Verzögerungen zu vermeiden und eine reibungslosere Abstimmung zwischen der Botschaft und den Behörden in Deutschland zu ermöglichen.
Bei der Beantragung eines deutschen Visums für Angehörige (Familienzusammenführung) sollten Antragsteller einige wichtige Punkte beachten:
Hinweis: Diese Überlegungen helfen den Antragstellern, sowohl die Verpflichtungen als auch den Schutz zu verstehen, der ihnen während des Visumverfahrens zur Verfügung steht.
Das Visum für Familienzusammenführung bietet berechtigten Familienmitgliedern zahlreiche Vorteile und gewährleistet Sicherheit und langfristige Niederlassungsmöglichkeiten. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
Die Beantragung eines deutschen Familienvisums kann komplex sein und strenge Dokumentationsanforderungen, Sprachnachweise und konsularische Verfahren erfordern. Y-Axis bietet umfassende Unterstützung, um Familien bei der erfolgreichen Wiedervereinigung in Deutschland zu unterstützen.
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